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Taping

Kinesiotape

 

1979 wurde das Kinesiotape vom japanischen Chiropraktiker und Akupunkteur Dr. Kenzo Kase erfunden. Inzwischen werden Tapes weltweit angewendet und sind aus Sport und Rehabilitation nicht mehr wegzudenken.

Das Tape ist ein elastisches, atmungsaktives Baumwollband mit einer Acryl-Klebeschicht und entspricht in Dicke und Gewicht ungefähr der menschlichen Haut.

 

Wie wirkt ein Kinesiotape?

Ein korrekt aufgeklebtes Kinesiotape hebt die darunterliegende Haut ein wenig an. Dadurch entstehen Freiräume, welche zu einer verstärkten Durchblutung sowie einem verbesserten Lymphabfluss des Areals führen. Gleichzeitig wird die getapte Haut bei Bewegung leicht «massiert». Dies hat einen schmerzstillenden Effekt, ähnlich, wie wenn wir uns über eine schmerzende Körperstelle reiben. Zudem können Tapes Gelenk- und Muskelfunktionen unterstützen.

 

Wann kann man tapen?

Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig: als Verletzungsprophylaxe, bei akuten Gelenk- oder Muskelschmerzen sowie Verspannungen, bei Menstruationsbeschwerden, zur "Entstauung" nach Operationen, Zerrungen, etc.

 

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass korrektes Taping akute Schmerzen lindern und die Regeneration beschleunigen kann!

 

Welchen Einfluss dabei die Farbe des Tapes hat, ist nicht abschliessend geklärt. Sie kann nach verschiedenen Aspekten ausgewählt werden. So können praktische oder ästhetische Überlegungen ebenso wie die «energetische» Wirkung einer Farbe bei der Farbauswahl miteinbezogen werden (z.B. rot: wärmend, aktivierend / blau: kühlend, entzündungshemmend). Wichtig ist jedoch immer, dass man sich mit dem Tape wohlfühlt und es nicht als störend empfunden wird.  

 

Gittertape (Crosstape)

Ganz ähnlich wie Kinesiotapes, jedoch kleinflächiger, wirken Gittertapes. Sie eignen sich hervorragend zur Nachbehandlung von gelösten Triggerpunkten sowie zur Narbenentstörung. 

 

In meiner Praxis unterstütze ich die Wirkung von Akupunktur und Tuina bei Bedarf durch Taping. Tönt spannend? Ist spannend!