Schröpfen / Gua Sha

Beim Schröpfen wird in Hohlgefässen (Schröpfgläser / Plastikglocken), welche auf bestimmte Hautareale aufgesetzt werden, ein Unterdruck erzeugt. Die Schröpfgefässe werden entweder ca. 10 Minuten auf der Haut belassen oder sie werden auf der geölten Haut bewegt (Schröpfmassage). In beiden Fällen wird die Blutzirkulation und somit die Stoffwechselaktivität angeregt. Das führt dazu, dass Schadstoffe besser abtransportiert und Verklebungen von Haut-, Binde- und Muskelgewebe gelöst werden.

 

Gua Sha ist eine Schabtechnik, die auf geölter Haut mit Hilfe eines Hornschabers ausgeführt wird. Wie auch das Schröpfen hat Gua Sha einen regulierenden Einfluss auf den Stoffwechsel und regt die Durchblutung an.

 

Die reinigende Wirkung dieser Techniken stärken das Immunsystem und können zum Beispiel beginnende Erkältungen positiv beeinflussen.

 

  • Beide Techniken werden oft im Rücken-/Nackenbereich ausgeführt.
  • Bei beiden Techniken kann es zu Hautrötungen und leichten Hämatomen kommen, welche noch einige Tage sicht- und evtl. auch spürbar sind.
  • Nach einer Schröpf- oder Gua Sha-Behandlung ist es wichtig,  die behandelten Körperstellen warm zu halten und vor Zugluft zu schützen.
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